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Atomausstieg

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Atomausstieg

Fessenheim: das Dorf, das Europa erpresst. Frankreich hat die Schließung seines ältesten Atomkraftwerks auf den Weg gebracht. Das Dekret zum Aus von Fessenheim, direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg, sei unterschrieben und veröffentlicht, hatte Umweltministerin Ségolène Royal von den seinerzeit regierenden Sozialisten am 9. April 2017 mitgeteilt. Das Dekret verknüpft das Aus für Fessenheim jedoch mit der Inbetriebnahme des neuen Europäischen Druckwasserreaktors EPR in Flamanville in der Normandie. Nur unter dieser Bedingung hat der Betreiber EDF der Schließung von Fessenheim zugestimmt. An dem „Kernkraftwerk der dritten Generation“ in Flamanville baut EDF allerdings schon seit fast zehn Jahren. Die Fertigstellung verzögert sich immer weiter, die Kosten haben sich bereits verdreifacht. Derzeit heißt es, der EPR werde Ende 2018 fertig. Es könnte aber auch noch länger dauern.

Höchstens 3,5 Milliarden Euro würde es dagegen kosten, wenn der Bund und die Länder Baden-Württemberg und Hessen anbieten würden, Frankreich 5 Jahre lang Strom zum Nulltarif zu liefern, der bei einem sofortigen Abschalten des maroden AKWs fehlen würde. Die Subventionierung könnte das Elsass nutzen, um innerhalb von 5 Jahren eine Versorgung mit erneuerbaren Energien aufzubauen.

Von Detlef zum Winkel – Ein Kommentar

Stx730-731.2017.1-2.2 (2 Seiten)

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Atomausstieg

Energiepolitik: Atomausstieg und Klimaschutz sind in Gefahr. Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare Energien steigen seit Jahren. Das zeigen neue Zahlen von Bloomberg Energy Finance. Nur in Europa und vor allem in Deutschland sind 2015 die Ökostrominvestitionen völlig eingebrochen, während sie weltweit immer schneller zu-nehmen. Darauf weist Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hin. Die Novelle des EEG 2014 von Union und SPD habe in 2015 die befürchteten schlimmen Auswirkungen gebracht. Außer bei Wind seien die Ökostrominvestitionen völlig eingebrochen. Der Zubau liege weit unter den schon viel zu niedrigen Ausbaukorridoren der Bundesregierung. Schuld daran seien unter anderem der Wechsel zu den Ausschreibungen bei Photovoltaik-Anlagen, die EEG-Umlagenbelastung bei Ökostromeigenerzeugung und massiver Bürokratieaufbau. Bei den Investitionen in Windkraft sei mit dem Wechsel zu Ausschreibungen mit der EEG-Novelle 2016 das gleiche zu befürchten. Damit wird sogar der Atomausstieg in Frage gestellt.

Stx702-703.2016.7-8.2 (2 Seiten)

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Atomausstieg

Energiepolitik: „Noch siebeneinhalb Jahre“. Was mit dem Atomausstieg los ist. Niemanden braucht man in Deutschland davon zu überzeugen, daß die Energiewende ein wichtiges Thema ist. Folgt man der veröffentlichten Meinung, scheint das Wichtigste daran zu sein, wie viel sie kostet, wer das bezahlt und wie schnell oder langsam sie weitergehen soll. Das ist ein fundamentaler Irrtum. Bei all den kompetent oder inkompetent erörterten, erfreulich oder ärgerlich empfundenen, reaktionär oder fortschrittlich beantworteten Fragen – Strompreise, EEG-Zulage, Subventionen, Investitionssicherheit, Standortvorteile – handelt es sich bestenfalls um sekundäre Angelegenheiten, oft um Ablenkungsmanöver, Scheingefechte oder einfach Hilflosigkeit.

Das Primäre an der Energiewende und gleichzeitig die historische Auseinandersetzung um Wissenschaft, Technik, Fortschritt und Produktionsweise ist der Ausstieg aus der Atomenergie. Hier gibt es einen seit zwei Jahren anhaltenden Stillstand. Er wird begleitet von einem Stillstand des Diskurses; die Diskussion ist beendet, zum Thema herrscht ein Schweigen, das nicht einmal betreten wirkt. Die Energiewende? Natürlich, der Strompreis ist in aller Munde. Der Atomausstieg? Kaum erwähnenswert, denn er ist ja „Konsens“. Er bereitet uns die geringsten Sorgen. Das läuft schon. Darin liegt der nächste fundamentale Irrtum. Was „läuft“ denn wirklich? Von Detlef zum Winkel.

Stx652-653.2014.5-8.4 (4 Seiten)

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Atomausstieg

Energiepolitik: Die EU spielt mit falschen Zahlen. Mit mehr als 130 Milliarden Euro wird der europäische Energiemarkt subventioniert. Besondere öffentliche Aufmerksamkeit weckte die EU-Kommission mit ihrer – inzwischen zurückgenommenen – Absicht, Atomkraft mit Beihilfen aus Steuergeldern unter die Arme zu greifen. Sie mache damit deutlich, daß sie in der atomaren Sackgasse feststecke und die Atomindustrie ohne staatliche Unterstützung am Ende sei, wird der EU-Kommission vorgehalten. In einem zunächst nicht öffentlichen Papier mit dem Titel „Aus staatlichen Eingriffen das Beste machen“ („making the most of public intervention“) möchte die EU-Kommission erreichen, daß die Mitgliedstaaten ihre Energiesubventionen auf den Prüfstand stellen, um den Strombinnenmarkt zu verwirklichen.

Stx644-645.2013.11-12.2 (2 Seiten)

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Atomausstieg

Höchste Subventionen für Atomstrom. Großbritannien schloß Atombündnis mit China. 2023, ein Jahr nachdem das letzte deutsche Atomkraftwerk abgeschaltet worden ist, soll nach dem Willen der konservativen britischen Regierung unter Premierminister David Cameron auf dem Gelände des bestehenden Kraftwerks Hinkley Point in der Grafschaft Somerset, rund 200 Kilometer westlich von London, der erste von zwei neuen Reaktorblöcken in Betrieb gehen. Gebaut werden soll unter Führung des staatlichen französischen Atomkonzerns EdF und unter Beteiligung der chinesischen Staatskonzerne China General Nuclear Corporation (CGN) und China National Nuclear Corporation (CNNC), nachdem die deutschen Konzerne Eon und RWE eine Beteiligung abgesagt hatten. EdF und die britische Regierung gaben am 21. Oktober 2013 eine entsprechende Absichts-erklärung bekannt. Den Investoren bot die britische Regierung demnach für 35 Jahre nach Inbetriebnahme einen garantierten Abnahmepreis von 92,50 Pfund (109 Euro) plus Inflationszuschlag je Megawattstunde Atomstrom, was etwa dem Doppelten des heutigen Strompreises entspricht.

Stx644-645.2013.10-11.2 (2 Seiten)

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Atomausstieg

Energiepolitik: EU-Kommission lehnt europäische Bürger-initiative gegen Atomkraft ab. EU offenbart großes Demokratiedefizit. Die erste europäische Bürgerinitiative gegen die Atomenergie und für eine sichere Energiezukunft mit dem Titel „Meine Stimme gegen Atomkraft“ wurde von der EU-Kommission abgewiesen. Zur Begründung bezog sich die Kommission auf den EURATOM-Vertrag zur Förderung der Kernenergie, der eine Bürgerinitiative gegen die Atomkraft verbiete. Gemeinsam mit Umweltschutz-organisationen in elf EU-Ländern wollte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ab Juni Unterschriften von Bürgern für einen Ausstieg aus der Atomenergie sammeln. Der Umweltverband kündigte eine juristische Prüfung der Ablehnung an.

Stx610-611.2012.11-12.2 (2 Seiten)

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Atomausstieg

Energiepolitik: Österreich beschloss Unabhängigkeit von Atomstromimporten. Kafkaeske Argumentation der österreichischen Finanzbehörden. Auf einem Atomstromgipfel hat die österreichische Regierung am 16. April 2012 zusammen mit Umweltschutzorganisationen und der Energiewirtschaft eine Kennzeichnungspflicht von Atomstrom und ein selbst auferlegtes Verbot für Atomstromimporte ab dem Jahr 2015 beschlossen. Das heisst: Österreich will ab 2015 völlig atomstromfrei sein. In Zukunft soll kein sogenannter „Graustrom“, dessen Anteil zur Zeit noch 14,7 Prozent ausmacht, mehr in Österreich verkauft werden. Darüber hinaus soll ein Gütesiegel für den atomfreien Strom eingeführt werden.

Seit dem 1. Januar 2012 ist es in Österreich zwar möglich, Spenden an Umweltschutzorganisationen wie in Deutschland steuerlich abzusetzen, das gilt jedoch nicht für Antiatom-Aktivitäten. Das berichtete jetzt die seit Jahren aktive österreichische Antiatom-Organisation .atomstopp_atomkraftfrei leben!“. Auf ihren Antrag auf Anerkennung als spendenbegünstigte Umweltschutzorganisation erhielt die Organisation die Antwort, der Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie sei keine Massnahme des Umweltschutzes und die Erzeugung von Atomstrom stelle keine unmittelbare Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen von Lebewesen dar. Darüber hinaus stellte die oberste Finanzabteilung die Gemeinnützigkeit des Vereins mit der Begründung in Frage, dass davon auszugehen sei, dass „ein nicht unbeachtlicher Teil der Allgemeinheit dem Förderziel gegenüber negativ eingestellt ist“.

Stx608-609.2012.11.1 (1 Seite)

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Atomausstieg

Ab 5. Mai 2012 funktioniert Japan ohne Atomstrom. Seit dem 19. März 2012 erzeugt in Japan nur noch ein Atomkraftwerk (AKW) Strom. Die Fukushima-Betreibergesellschaft Tepco betreibt noch das AKW Kashiwazak-Kariwa in Niigata, in dem jetzt der Block 6 zur regulären Wartung heruntergefahren wurde. Damit läuft keines der AKW von Tepco mehr. Es ist geplant, am 5. Mai 2012 das letzte noch in Betrieb befindliche japanische AKW Tomari auf der nördlichen Insel Hokkaido zu Wartungsarbeiten herunterzufahren. Dann läuft in Japan bis auf weiteres kein einziges AKW mehr. Im Herbst 2011 wurde vor Flächenabschaltungen im Winter gewarnt, jetzt gibt es Warnungen vor schweren Stromversorgungsengpässen im Sommer. Bisher hat es trotz des Ausfalls von 53 von 54 AKW-Blöcken aber noch keine ernsthaften Engpässe gegeben.

Stx606-607.2012.14-15.2 (2 Seiten)

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Atomausstieg

17 Atomkraftwerke sollen im Mittel zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Greenpeace: 5.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll werden so zusätzlich erzeugt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat am 28. September 2010 ein neues Energiekonzept beschlossen, das die Bundeskanzlerin als „Revolution“ bezeichnete. Die 17 deutschen Atomkraftwerke sollen im Mittel zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Nach dem Willen der Regierung sollen die sieben vor 1980 ans Netz gegangenen Kraftwerke acht Jahre länger laufen und die übrigen zehn 14 Jahre. Damit würde das letzte Atomkraftwerk nicht vor dem Jahr 2036 vom Netz gehen. Wird ein Reaktor früher abgeschaltet, dürfen dessen restliche Strommengen auf jüngere Anlagen übertragen werden. Damit soll der von der früheren rot-grünen Regierung vor zehn Jahren durchgesetzte Atom-Ausstieg korrigiert werden. Hiernach wäre das letzte Kernkraftwerk bis etwa 2022 abgeschaltet worden. Wirtschafts- und Umweltverbände sowie die Opposition bezeichnen das Vorgehen der Bundesregierung als energiepolitischen Irrsinn und Kriegserklärung gegen die erfolgreichste Wirtschaftsbranche, nämlich die Branche der Erneuerbaren Energien.

Atomausstieg selber machen. Alle Stromverbraucher können ihren Atomausstieg selber machen. Nach der Entscheidung der Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern, rufen deshalb die Umweltverbände alle Stromkunden des Atom-Kartells zur Kündigung auf. „Wer noch Strom von E.ON, RWE, Vattenfall oder EnBW bekommt, finanziert damit das dreckige Atomgeschäft dieser Konzerne“, erklärte Florian Noto, Sprecher der Kampagne „Atomausstieg selber machen“, der 21 Umweltverbände angehören. Die AKW-Betreiber vertreiben ihren Strom unter zahlreichen Marken. Dazu gehören Eprimo, enviaM, Enervie, KEVAG, Lechwerke LEW und Süwag, energis, lekker Energie (alle RWE), E-wie-einfach (E.ON), ENSO und Nuon (Vattenfall) sowie Yello, NaturEnergie, Stadtwerke Düsseldorf, EWE und ZEAG (alle EnBW). Beim Wechsel des Stromanbieters ist es wichtig darauf zu achten, daß der Ökostromanbieter den Konzernen wirklich Konkurrenz macht, erläuterte Noto. Besonders empfehlenswert seien die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom. Viele andere Stromversorger würden den Strom direkt oder über die Strombörse bei den vier Atomkonzernen kaufen. Siehe www.atomausstieg-selber-machen.de

Stx570-571.2010.11-12.2
(2 Seiten)

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Atomausstieg

Energiepolitik: Gutachten zur Laufzeitverlängerung der AKW mit verzerrten Ergebnissen. „Zwölf bis zwanzig Jahre am besten“ – „Eine Verlängerung ist sinnlos“. Zur Vorbereitung ihres Energiekonzeptes hatte die Bundesregierung Gutachten in Auftrag gegeben, die am 27. August 2010 von den auftragnehmenden Instituten übergeben, jedoch nicht veröffentlicht wurden. Entsprechend sind die Nachrichten und Deutungen widersprüchlich.

Stx568-569.2010.1-2.2
(2 Seiten)

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Atomausstieg

Neubau von AKWs in Polen geplant. Die polnische Regierung plant, den Bau von zwei Atomanlagen mit insgesamt vier Reaktorblöcken zu prüfen. Einige der favorisierten Standorte sind nicht sehr weit von Berlin entfernt.

Stx562-563.2010.7.1
(1 Seite)

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Atomausstieg

UBA: Eine „Stromlücke“ ist nicht zu erwarten. Der bis zum Jahr 2020 vorgesehene Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie gefährdet nicht die Versorgung Deutschlands mit Strom. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Kurz-Studie „Atomausstieg und Versorgungssicherheit“ des Umweltbundesamtes (UBA). Presseschlagzeilen der vergangenen Wochen hatten das Bild von Stromengpässen in Deutschland spätestens ab dem Jahr 2012 gezeichnet, sollte es beim beschlossenen Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft bleiben. Das UBA widerspricht dem auf Basis eigener Berechnungen.

Stx512-513.2008.8.1

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Atomausstieg

Darmstadt, 27. Okt. 2007: Fachkongress Biblis jetzt abschalten. Die Frage des Weiterbetriebs des Atomkraftwerks Biblis A und B ist eine Kernfrage der Energiepolitik. Der BUND Hessen hält die von der Anlage ausgehenden Gefahren für nicht akzeptabel und lädt in Kooperation mit der IPPNW, dem BUND Baden-Württemberg, dem BUND Rheinland-Pfalz und dem Bund Naturschutz in Bayern zu einem Fachkongress am 27. Oktober 2007 in die Hochschule Darmstadt. Insbesondere bei der Diskussion um eine Laufzeitverlängerung werden die immensen Gefahren radioaktiver Freisetzungen, gravierender Störfälle und der ungelösten Endlagerung kaum beachtet, erklären die Veranstalter in ihrer Einladung und wollen diese Probleme deshalb drei Monate vor der Landtagswahl in Hessen wieder ins Bewußtsein der Öffentlichkeit bringen. Als Referenten sind angekündigt Prof. Dr. Klaus Traube, Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake, Henrik Paulitz, Dr. Helmut Hirsch, Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Dr. Peter Becker und Dr. Werner Neumann. Anmeldung und Information: BUND Hessen, Guido Carl, Waldstr. 35, 64653 Lorsch, Fax 03221-2351096, www.bund-hessen.de

Stx498-499.2007.8.1
(1 Seite)

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Atomausstieg

Wer nicht hören will muß fühlen: Aktionsbündnis ruft zu massenhaftem Vattenfall-Ausstieg auf. Nach dem erneuten Antrag auf Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Brunsbüttel fordert die Initiative „Atomausstieg-selber-machen“ Vattenfall-Kunden auf, die in den vergangenen Wochen eingesetzte Fluchtbewegung weg vom schwedischen Atom- und Braunkohlekonzern hin zu Ökostromunternehmen zu verstärken. Eine Woche vor dem 1. Juli 2007, dem Stichtag für kräftige Strompreiserhöhungen, provozierte der Vattenfall-Konzern seine Kunden schon wieder: Mit einem weiteren Antrag auf Laufzeit-Verlängerung des über 30 Jahre alten Atomkraftwerks Brunsbüttel will der Konzern das im Atomkonsens vereinbarte Aus für einen der unsichersten Reaktoren in Deutschland doch noch verhindern. Der am 4. Juni-Wochenende bekannt gewordene Antrag zur Übertragung von 15 Milliarden Kilowattstunden vom AKW Krümmel auf das AKW Brunsbüttel, würde erneut den Sinn der Übertragungsregel im Atomausstiegsgesetz ad absurdum führen. Inzwischen sind, am 28. Juni 2007, eine Woche nach Bekanntwerden des Antrags auf Strommengenübertragung, zuerst im AKW Brunsbüttel und danach auch im AKW Krümmel Brände ausgebrochenen, die die Abschaltung beider AKWs zur Folge hatten. Informationen zum Stromwechsel finden sich im Internet unter www.atomausstieg-selber-machen.de und unter der Hotline: 0800 762 68 52 (werktags von 9-17 Uhr).

Stx492-493.2007.7,8.2
(2 Seiten)

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Atomausstieg

Atomstrom ist weder billig noch gut für das Klima. Öko-Institut und Bundesumweltminister: Atomkraft ist alles andere als CO2-frei. Strom und Wärme mit modernen Blockheizkraftwerken zu produzieren ist preiswerter und besser für das Klima als eine Energieversorgung mit Atomstrom. Das zeigen neue Berechnungen, die das Öko-Institut in Darmstadt im März 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums angestellt hat. „Atomstrom ist keineswegs CO2-frei, wie von Befürwortern gerne behauptet wird. Denn bei der Urangewinnung werden zum Teil erhebliche Treibhausgasmengen freigesetzt, die weit über denen der erneuerbaren Energien wie Windkraft, Wasserkraft oder Biogas liegen. Auch ein Blockheizkraftwerk auf Erdgas-Basis kann demnach mit der CO2-Bilanz von Atomstrom locker mithalten.

Stx490-491.2007.5.1
(1 Seite)

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Atomausstieg

Den Wortbruch der Atomkonzerne mit dem Wechsel zu Ökostrom-Anbietern beantworten. Den Wortbruch der Atomkonzerne mit einem Wechsel zu Ökostrom-Anbietern zu beantworten – mit dieser Aufforderung an alle Stromkunden reagierte das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ auf den am 21. Dezember 2006 bekannt gewordenen Antrag der Energie Baden-Württemberg (EnBW), den Alt-Atommeiler Neckarwestheim 1 länger als im Atomgesetz vorgesehen am Netz zu lassen. Die Strategie des Wortbruchs der deutschen Atomkraftwerksbetreiber erreicht mit diesem Antrag einen neuen Höhepunkt, erklärt Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter des Referats Politik & Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Umwelthilfe e.V.. Nach dem Essener Stromkonzern RWE demonstriere nun auch das Karlsruher Unternehmen und sein Vorstandsvorsitzender Utz Claassen, daß ihnen vertragliche Verpflichtungen, eigene Beteuerungen oder die Wünsche der Mehrheit ihrer Kunden wenig bedeuten.

Stx482-483.2007.1,2.2
(2 Seiten)

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Atomausstieg

Energiewirtschaft: Atomausstieg selber machen! Führende Umweltverbände, Verbraucherschutzorganisationen und Anti-Atom-Initiativen rufen die atomkritische Mehrheit in Deutschland auf, ihre Vertragsbeziehungen zu den Atomstromproduzenten zu beenden und massenhaft zu den Anbietern von Ökostrom zu wechseln. Private Haushalte, Gewerbe und Unternehmen sollen so gegen die einseitige Aufkündigung des sogenannten Atomkonsenses durch den Essener Stromkonzern RWE und die anderen drei Atomstromproduzenten E.ON, Vattenfall und Energie Baden-Württemberg (EnBW) vorgehen. Die Organisationen, die zusammen mehrere Millionen Mitglieder repräsentieren, reagieren mit ihrem gemeinsamen Aufruf „Genug ist genug ― Atomausstieg selber machen!“ auf den Antrag von RWE vom 26.09.2006, den ältesten Atomreaktor in Deutschland, das AKW Biblis A, mindestens drei bis vier Jahre länger zu betreiben, als im Atomausstiegsgesetz vorgesehen. Über die Homepage http://www.atomausstieg-selber-machen.de, eine Infoline der Ökostrom-Anbieter (Tel. 0800-7626852) sowie durch direkte Ansprache, sollen jetzt jene rund zwei Drittel der Bevölkerung kreativ und in vielfältiger Weise angesprochen und informiert werden, die nach jüngsten Umfragen der Atomenergie zwar ablehnend gegenüberstehen, bisher daraus aber noch nicht die Konsesquenz eines Stromanbieterwechsels gezogen haben. „Erteilen Sie dem Wortbruch der Konzerne mit der Aufkündigung Ihrer Vertragsbeziehungen eine angemessene Antwort. Es kostet Sie fünf Minuten“, heißt es im Aufruf.

Stx474-475.2006.5,6.2
(2 Seiten)

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Atomausstieg

„50 Jahre Atomenergie sind genug . Unter diesem Titel haben Antonia Wenisch und Nadia Prauhart vom Österreichischen Ökologie-Institut in Wien im Auftrag des „Grünen Klubs“ im österreichischen Parlament eine energiepolitische Studie zum Status der Atomkraft im 21. Jahrhundert verfaßt und jetzt veröffentlicht. Sie beleuchten darin den heute erreichten Stand der Entwicklung der Atomindustrie, analysieren deren wirtschaftliche Verknüpfungen und beantworten die Frage, wie die Atomenergie die Entwicklung erneuerbarer Energien behindert hat und behindern wird, sollte sie weiterhin gefördert werden.

Stx468-469.2006.7.1
(1 Seite)

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Atomausstieg

Erneuerbare Energien vor Kernenergie. Weltweit lieferten erneuerbare Energiequellen fünfmal mehr Energie als Atomkraft. Etwa 20 Prozent der weltweit genutzten Energie stammt aus Erneuerbaren Energien. 77 Prozent liefern Öl, Gas und Kohle und nur 3,3 Prozent stammen aus den weltweit 440 Kernreaktoren. So lauten die aktuellen Zahlen (2005) der Internationalen Energieagentur.

Stx442-443.2005.8.1
(1 Seite)

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Atomausstieg

Atomstromboykott . Im Frühjahr 2000 startete die Kampagne "Kein Atomstrom in Hamburg". Die Initiatoren sind davon überzeugt, daß eine derartige Kampagne bundesweit Bedeutung erlangen könnte. Unmittelbares Ziel der Kampagne sei es, die öffentliche Stromversorgung in Städten und Gemeinden künftig atomstromfrei zu bekommen. Auf Grund der Liberalisierung der Strommärkte kann heute jede Kommune den Stromlieferanten frei wählen. Weitere Informationen und Kontakt: Dirk Seifert, Stresemannstr. 29, 22769 Hamburg, Telefon 040 / 42823-4837.

Stx326-327.2000.8.1 (Kurzmeldung,
1 Seite)

Atomausstieg

Der Stromwirtschaft kostet der Ausstieg nichts. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller: Die Kernenergie befindet sich ohnehin international "in einem Restnutzungsprozeß". Durch den Atomkonsens zwischen Regierung und Wirtschaft entsteht den Stromunternehmen kein wirtschaftlicher Schaden. "Der Stromwirtschaft kostet der Ausstieg nichts", sagte Bundeswirtschaftsminister Werner Müller in einem Interview mit der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT vom 29. Juni 2000.

Stx326-327.2000.5,6.2
(2 Seiten)

Atomausstieg

83 Milliarden Mark Gewinn beim schnellen Atomausstieg. Studie an der Universität Flensburg zeigt volkswirtschaftliche Vorteile beim schnellen Atomausstieg auf . Bei einem kurzfristigen Ausstieg aus der Atomenergie können den betroffenen Städten und Kommunen die meisten Arbeitsplätze erhalten bleiben. Bundesweit würden durch einen Umstieg auf umweltfreundliche Energieerzeugung bis zum Jahre 2025 sogar rund 24.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Nach vorübergehendem Anstieg der Emissionen von Kohlendioxid bis zum Jahre 2005 würden sich diese danach dauerhaft verringern, so daß bis zum Jahr 2025 rund 1086 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger in die Luft abgegeben werden als beim Weiterbetrieb der Atomanlagen. Dabei entsteht ein volkswirtschaftlicher Gewinn von rund 83 Milliarden DM. Zu diesen Ergebnissen kommen Professor Dr. Olav Hohmeyer, Dr. Roland Menges und Diplomvolkswirt Anton Schweiger von der Universität Flensburg, in einer Untersuchung im Auftrage von Greenpeace Deutschland, die Hohmeyer am 5. April 2000 in Berlin der Presse vorstellte. Greenpeace will die Studie mit dem Titel "Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten" in einigen der betroffenen Regionen mit den Beschäftigten von Atomkraftwerken und Lokalpolitikern diskutieren.

Stx320-321.2000.7.1
(1 Seite)

Atomausstieg

Wären die Lecks in den Öl- und Gas-Pipelines abgedichtet, könnte in Rußland auf Atomkraft verzichtet werden. Alle 29 russischen Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, wenn die zahlreichen Lecks in den Gas- und Öl-Pipelines des Landes abgedichtet würden und die dadurch eingesparten Energieressourcen zur Verfügung stünden. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Greenpeace Russland und deutschen Energieexperten erstellte Studie zum 14. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe.

Stx320-321.2000.7,8.2
(2 Seiten)

Atomausstieg

Greenpeace-Studie: Der Atomausstieg ist wirtschaftlich günstiger. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist für Deutschland volkswirtschaftlich günstiger als die Fortsetzung der bisherigen Energiepolitik. Zu diesem Ergebnis kommt der Bremer Wissenschaftler und Energieberater Dipl.oec. Dipl.-Ing. Jürgen Franke in einer 1994 von Greenpeace veröffentlichten volkswirtschaftlichen Studie. Franke stützt sich bei seinen Berechnungen auf aktualisierte Zahlen aus dem Energiekonzept des Freiburger Öko-Instituts von 1991 und des Prognos-Energiereports 1992.

Stx180-181.1994.4,5.2
(2 Seiten)

Atomausstieg

Die Klimakatastrophe und das Ende der Atomindustrie. Zurück zum Atom als Kohlendioxid-freier Energieerzeuger, um das Klima zu retten, wie es die Atomindustrie und ihr verbundene Wissenschaftler vorschlagen? Diese Alternative ist eine grobe Täuschung, zeigt Gerhard Bott, Dolmetscher, promovierter Jurist und Fernsehjournalist in seinem 1991 bei Zweitausendeins erschienen Buch "Das Ende der Atomindustrie". Wir erfahren: Nur ein Achtel des Treibhauseffektes geht auf das Konto der nicht-atomaren Stromerzeugung. Sollten alle existierenden Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke auf der Welt durch Atomkraftwerke ersetzt werden, müßten 20mal so viele Atomkraftwerke gebaut werden, wie bereits vorhanden sind. Das hieße 720 neue Blöcke allein für Deutschland.

Stx124-125.1992.6-8.3
(3 Seiten)

Atomausstieg

Bonn: Stromkonzerne drohen mit Teilausstieg aus der Atomenergie. Mit einem "Teilausstieg aus der Kernenergie" drohten 1987 die Stromkonzerne für den Fall, daß die Bundesregierung die Kohlesubvention senkt.

Stx23.1987.6.1
(1 Seite)

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Wären die Lecks in den Öl- und Gas-Pipelines abgedichtet, könnte in Rußland auf Atomkraft verzichtet werden. Alle 29 russischen Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, wenn die zahlreichen Lecks in den Gas- und Öl-Pipelines des Landes abgedichtet würden und die dadurch eingesparten Energieressourcen zur Verfügung stünden. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Greenpeace Russland und deutschen Energieexperten erstellte Studie zum 14. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe.

Stx320-321.2000.7,8.2
(2 Seiten)

Energiesparen

Energiesparlampen für den Osten. Hans Langer, 1993 61 Jahre alter früherer Industriemanager, will mit eineinhalb Energiesparlampen pro Einwohner vierzig Atommeiler im Osten überflüssig machen.

Stx150-151.1993.8.1 (Kurzmeldung,
1 Seite)

Energiesparen

Ausblenden der Umweltkosten gefährdet die Volkswirtschaft . Einen "überaus verschwenderischen Energieverbrauch in allen Bereichen der Volkswirtschaft, in den Haushalten, in den Industrie- und Dienstleistungsbranchen und im Verkehr" bemängelte 1992 das Baseler Forschungsinstitut Prognos AG in einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Bonn finanzierten Studie mit dem Titel "Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung". Das gewohnheitsmäßige Ausblenden sogenannter externer Kosten des Energiesektors stelle einen zentralen Lenkungsmechanismus der Volkswirtschaft in Frage. Die zu niedrigen Energiepreise bildeten die wahren Kosten der Erzeugung und Nutzung von Energie verfälscht ab. "Dies trifft den Kern des Effizienzanspruchs der Marktwirtschaft" und es könne zu massiven Fehlsteuerungen kommen, warnen die Wissenschaftler von Prognos.

Stx144-145.1993.4,10.2
(2 Seiten)

Energiesparen

Das Energiesparpotential der GUS-Staaten: ein Drittel des Jahresverbrauchs . Das sind circa 735 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten, stellte Prof. Dr. Willi Riesner von der Technischen Hochschule Zittau im März 1991 fest.

Stx128-129.1992.3.1
(1 Seite)

Energiesparen

Für 12 Millionen Mark mehr Glühlampen durch Spannungserhöhung . Die herkömmlichen Glühbirnen brennen eher durch, seit die Elektrizitätswerke die Stromspannung in den öffentlichen Leitungen von 220 auf 230 Volt angehoben haben.

Stx124-125.1992.8.1
(1 Seite)

Energiesparen

Energiesparberatung: 900 Mark Zuschuß für Energiediagnose.

Stx124-125.1992.8.1
(1 Seite)

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Verbraucherinforemation: Besonders sparsame Wasch- und Spülmaschinen 1991. Eine Übersicht besonders sparsamer Wasch- und Spülmaschinen hat 1991 der Energiebeauftragte der Stadt Detmold, Klaus Michael, zusammengestellt.

Stx118-119.1991.8.1
(1 Seite)

Energiesparen

Höhere Spannung in der Steckdose. Giga-Watt-Coup der Elektrizitätswerke . Die hiesigen Stromkonzerne sind nach wie vor die teuersten der Welt. Das stellte die Energiekostenberatungsgesellschaft NUS Deutschland in ihrem traditionellen, 1991 zum 16. Mal erstellten internationalen Preisvergleich fest. Doch damit nicht genug, trotz Energiesparbemühungen der Verbraucher steigt der Stromverbrauch weiter. Denn: An einem Tag oder irgendwann in der Nacht wurde in den Kraftwerken die Erregerspannung der Generatoren heraufgesetzt, die Nennspannung von früher 220 und 380 Volt auf heute 230 und 400 Volt erhöht. Entgegen allen Beteuerungen der Elektrizitätswerke führt dies zu einem Mehrverbrauch, der auch auf die Stromrechnung durchschlägt.

Stx108-109.1991.1,2.2
(2 Seiten)

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Energie, Klima, Umwelt: Möglichkeiten und Hemmnisse für eine leistungsfähigere Energienutzung. Im Jahre 1986 entfielen in der Bundesrepublik Deutschland von den 386,8 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten Primärenergieverbrauch 111,7 Millionen Tonnen auf die Aufbereitung und Umwandlung. Von den verbleibenden 257,1 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten Endenergie wurden nur 117,2 Millionen Tonnen genutzt, der Rest war Verlustenergie. Der Anteil der Nutzenergie am Primärenergieverbrauch betrug 1986 nur 30,3 Prozent. So beschreibt Diplom-Ingenieur Karl-Heinz Lesch 1989 in einer Studie der Abteilung für Klima- und Energieforschung der Universität Münster den herrschenden Zustand der Energieverschwendung und kommt zu dem Schluß: Eine Verringerung des Primärenergieverbrauchs um weit mehr als die Hälfte ist in allen Verbrauchsbereichen nicht nur technisch machbar, sondern auch wirtschaftlich vorteilhaft.

Stx72-73.1990.10-12.3
(3 Seiten)

Energiesparen

Neue Stromtarifordnung: Sparsamer Umgang mit Strom soll sich ab 1992 lohnen. Bis zum 30. Juni 1992 müssen die Elektrizitätsversorgungsunternehmen neue Tarife einführen, mit denen größere Kostengerechtigkeit erreicht und größere finanzielle Anreize zum Stromsparen gegeben werden sollen. Dies sieht die Bundestarifordnung zum Energiewirtschaftsgesetz vor, die das Bundeskabinett am 20. September 1989 verabschiedet hatte.

Stx72-73.1990.12.1
(1 Seite)

Energiesparen

Esso-Konzern: Energieverbrauch nimmt trotz Wirtschaftswachstum kaum mehr zu. Die Bundesbürger werden in den kommenden zwei Jahrzehnten kaum mehr Energie verbrauchen als 1987, ihren Bedarf aber stärker aus Atomkraft, Steinkohle und Erdgas decken. Dagegen wird der Anteil des Mineralöls langsam zurückgehen. Das sind Ergebnisse einer Prognose des Esso-Konzerns über den Energiemarkt bis zu Jahr 2010, die dieser Anfang 1988 veröffentlichte.

Stx28.1988.5.1 (1 Seite)

Energiesparen

Washington: "Mehr Energie nicht nötig". Wirtschaftswachstum ist auch ohne zunehmenden Energieverbrauch möglich. Zu diesem Ergebnis kam 1987 eine Studie des Washingtoner Forschungsinstitut "World Resources Institute".

Stx20.1987.6.1
(1 Seite)

Erneuerbare Energien

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Erneuerbare Energien

Energiepolitik: Energiewende in Japan. Japan ringt schon seit Jahren um einen neuen Kurs in der Energiepolitik. Neben der Neuordnung der Elektrizitätswirtschaft, der Frage nach der Rolle der Atomenergie und dem Import konventioneller Energieträger geht es dabei auch um den Ausbau der erneuerbaren Energien. Das Einspeisegesetz aus dem Jahr 2012 brachte die Energiewende in Teilbereichen schnell voran. So schnell, dass ebenso wie in Deutschland Stimmung gegen die Energiewende gemacht wird – und die Konzerne blockieren offenbar den weiteren Ausbau. Von Henrik Paulitz

Stx676-677.2015.6-8.3 (3 Seiten)

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Erneuerbare Energien

Eine neue Studie des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Energieversorgung mit erneuerbaren Quellen in Deutschland erreichen läßt. Der Sprecher des FVEE, Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, hat diese am 23. Juni 2010 Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen überreicht.

Stx564-565.2010.6-7.2
(2 Seiten)

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Erneuerbare Energien

Wer nicht hören will muß fühlen: Aktionsbündnis ruft zu massenhaftem Vattenfall-Ausstieg auf. Nach dem erneuten Antrag auf Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Brunsbüttel fordert die Initiative „Atomausstieg-selber-machen“ Vattenfall-Kunden auf, die in den vergangenen Wochen eingesetzte Fluchtbewegung weg vom schwedischen Atom- und Braunkohlekonzern hin zu Ökostromunternehmen zu verstärken. Eine Woche vor dem 1. Juli 2007, dem Stichtag für kräftige Strompreiserhöhungen, provozierte der Vattenfall-Konzern seine Kunden schon wieder: Mit einem weiteren Antrag auf Laufzeit-Verlängerung des über 30 Jahre alten Atomkraftwerks Brunsbüttel will der Konzern das im Atomkonsens vereinbarte Aus für einen der unsichersten Reaktoren in Deutschland doch noch verhindern. Der am 4. Juni-Wochenende bekannt gewordene Antrag zur Übertragung von 15 Milliarden Kilowattstunden vom AKW Krümmel auf das AKW Brunsbüttel, würde erneut den Sinn der Übertragungsregel im Atomausstiegsgesetz ad absurdum führen. Inzwischen sind, am 28. Juni 2007, eine Woche nach Bekanntwerden des Antrags auf Strommengenübertragung, zuerst im AKW Brunsbüttel und danach auch im AKW Krümmel Brände ausgebrochenen, die die Abschaltung beider AKWs zur Folge hatten. Informationen zum Stromwechsel finden sich im Internet unter www.atomausstieg-selber-machen.de und unter der Hotline: 0800 762 68 52 (werktags von 9-17 Uhr).

Stx492-493.2007.7,8.2
(2 Seiten)

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Erneuerbare Energien

Den Wortbruch der Atomkonzerne mit dem Wechsel zu Ökostrom-Anbietern beantworten. Den Wortbruch der Atomkonzerne mit einem Wechsel zu Ökostrom-Anbietern zu beantworten – mit dieser Aufforderung an alle Stromkunden reagierte das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ auf den am 21. Dezember 2006 bekannt gewordenen Antrag der Energie Baden-Württemberg (EnBW), den Alt-Atommeiler Neckarwestheim 1 länger als im Atomgesetz vorgesehen am Netz zu lassen. Die Strategie des Wortbruchs der deutschen Atomkraftwerksbetreiber erreicht mit diesem Antrag einen neuen Höhepunkt, erklärt Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter des Referats Politik & Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Umwelthilfe e.V.. Nach dem Essener Stromkonzern RWE demonstriere nun auch das Karlsruher Unternehmen und sein Vorstandsvorsitzender Utz Claassen, daß ihnen vertragliche Verpflichtungen, eigene Beteuerungen oder die Wünsche der Mehrheit ihrer Kunden wenig bedeuten.

Stx482-483.2007.1,2.2
(2 Seiten)

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Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien vor Kernenergie. Weltweit lieferten erneuerbare Energiequellen fünfmal mehr Energie als Atomkraft. Etwa 20 Prozent der weltweit genutzten Energie stammt aus Erneuerbaren Energien. 77 Prozent liefern Öl, Gas und Kohle und nur 3,3 Prozent stammen aus den weltweit 440 Kernreaktoren. So lauten die aktuellen Zahlen (2005) der Internationalen Energieagentur.

Stx442-443.2005.8.1
(1 Seite)

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fossile Energieträger

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fossile Energieträger

Ukraine auf Atomkurs . Die Ukraine setzt voll auf die nukleare Karte. Der Westen unterstützt sie dabei, Rußland hantiert am Gashahn und der ukrainische Präsident will die Sperrzone von Tschernobyl wieder besiedeln lassen. Ein Bericht und Kommentar von Inge Lindemann.

Stx456-457.2006.7,8.2
(2 Seiten)

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fossile Energieträger

Knappes Öl, Gas & Uran. Soziale und militärische Folgen einer falschen Energiepolitik . Die viele Jahre verdrängte Rohstofffrage geht an die Substanz unserer Gesellschaft. Die zunehmende Verarmung breiter Schichten der Bevölkerung und die Zerstörung der Umwelt hat damit ebenso zu tun wie die zunehmende Militarisierung der Außenpolitik. Henrik Paulitz beschreibt die Wirkungen einer falschen Energiepolitik.

Stx448-449.2005.5-7.3
(3 Seiten)

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fossile Energieträger

Streit um Subventionen. Kohle gegen erneuerbare Energien und Atomkraft, Atomkraft gegen Kohle und erneuerbare Energien, erneuerbare Energien gegen Atomkraft und Kohle. Energiesubventionen haben Tradition in Deutschland. Für den Abend des 18. September 2003 hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder seine Minister für Wirtschaft, Wolfgang Clement, und für Umwelt, Jürgen Trittin, sowie die Chefs der großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall Europe und EnBW sowie Vertreter energieintensiv produzierender Unternehmen wie BASF, Thyssen-Krupp, der kupferverarbeitenden Norddeutschen Affinerie und der Zementindustrie eingeladen. Auch die Vorsitzenden der Gewerkschaften Verdi, Frank Bsirske, und IG Bau, Chemie, Energie, Hubertus Schmoldt, waren gebeten. Am 10. November 2003 will Schröder dann auch mit den kommunalen Energieversorgern sprechen. Bei den Treffen im Kanzleramt geht es um die Ausgestaltung des geplanten Emissionshandels. Von 2005 an sollen die Unternehmen Lizenzen für die Emissionen erwerben, die bei ihnen entstehen. Betriebe, die ihre Lizenzen nicht selbst benötigen, können sie weiterverkaufen an diejenigen, die mehr Emissionen freisetzen möchten, als ihnen zugebilligt wurde. Entscheidend ist, wer zu Beginn wieviele Lizenzen zugeteilt erhält. Dazu soll ein sogenannter Allokationsplan festgelegt und die Industrieanlagen bewertet werden. Im Kern geht es um das Zusammenspiel von Klimaschutz und Energiepolitik. In ihrem Koalitionsvertrag hatte die rot-grüne Bundesregierung Klimaschutzziele vereinbart. Nun geht jedoch die vom Bundesumweltminister geplante Fortschreibung der Fördersätze für Strom aus Wind, Biomasse und Solarenergie in der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes dem Bundeswirtschaftsminister zu weit. Weil Clement die teure Steinkohle in Nordrhein-Westfalen weiter fördern will, wird dieser Zwist zum Kampf der "alten und schmutzigen Kohle" gegen "neue und saubere Technologien"

Stx402-403.2003.1-3.3
(3 Seiten)

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fossile Energieträger

Wären die Lecks in den Öl- und Gas-Pipelines abgedichtet, könnte in Rußland auf Atomkraft verzichtet werden. Alle 29 russischen Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, wenn die zahlreichen Lecks in den Gas- und Öl-Pipelines des Landes abgedichtet würden und die dadurch eingesparten Energieressourcen zur Verfügung stünden. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Greenpeace Russland und deutschen Energieexperten erstellte Studie zum 14. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe.

Stx320-321.2000.7,8.2
(2 Seiten)

fossile Energieträger

CDU-Atomgegner: "Kohle-Bergleute werden seit Jahren verraten". Die deutsche Nuklearindustrie stehe praktisch vor dem Bankrott und werde nur noch durch knüppelharte staatliche Protektion künstlich am Leben gehalten. Seit 1992 liege der Bundesregierung ein Gutachten der renommierten Prognos AG in Basel vor, aus der hervorgeht, daß die Kilowattstunde Atomstrom bei Berücksichtigung aller Folgekosten zwischen 3,60 und 4,- DM kostet. Das erklärt der Bundesverband der Christlichen Demokraten gegen Atomkraft.

Stx246-247.1997.12.1
(1 Seite)

fossile Energieträger

Holz ist als Energieträger Kohlendioxid-neutral Fossile Brennstoffe werden auch langfristig die Hauptträger der Energieversorgung bleiben. Das erklären Dr. Holger Ann und Dr. Matthias Gattinger vom Bereich Energieerzeugung (KWU) der Siemens AG in der Siemens-Zeitschrift "Standpunkte", Heft 1/1993. Durch eine weltweite Wiederaufforstung und gezielte Waldwirtschaft könnte der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre stabilisiert werden, meinen zudem nicht nur Prof. Dr. Peter Burschel und Dr. Michael Weber vom Lehrstuhl für Waldbau und Forsteinrichtung der Universität München, sondern auch Till Dehrmann und Konrad Künstle von Siemens-KWU im selben Heft.

Stx158-159.1993.4,5.2
(2 Seiten)

fossile Energieträger

Siemens-Manager will mit Erdöl- und Gas-Devisen östliche Kernkraftwerke sanieren . Kraftwerks-Neubauten auf Naturgas-Basis mit circa 13.000 Megawatt Gesamtkapazität sieht das sogenannte Gas-Energie-Programm aus den letzten beiden Jahren der Sowjetunion bis zum Jahr 2000 vor. Dieses Programm wird vor allem durch eine deutsch-russische Zusammenarbeit gestützt.

Stx126-127.1992.8.1
(1 Seite)

Kohlendioxid-Emissionen

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Kohlendioxid-Emissionen

Atomstrom ist weder billig noch gut für das Klima. Öko-Institut und Bundesumweltminister: Atomkraft ist alles andere als CO2-frei. Strom und Wärme mit modernen Blockheizkraftwerken zu produzieren ist preiswerter und besser für das Klima als eine Energieversorgung mit Atomstrom. Das zeigen neue Berechnungen, die das Öko-Institut in Darmstadt im März 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums angestellt hat. „Atomstrom ist keineswegs CO2-frei, wie von Befürwortern gerne behauptet wird. Denn bei der Urangewinnung werden zum Teil erhebliche Treibhausgasmengen freigesetzt, die weit über denen der erneuerbaren Energien wie Windkraft, Wasserkraft oder Biogas liegen. Auch ein Blockheizkraftwerk auf Erdgas-Basis kann demnach mit der CO2-Bilanz von Atomstrom locker mithalten.

Stx490-491.2007.5.1
(1 Seite)

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Kohlendioxid-Emissionen

Atomwirtschaft: "Werden wir unser Klima verstrahlen?" Petition des World Information Service on Energy (WISE) gegen Atomkraft als Lösung des Treibhauseffekts an die Klimakonferenz. Die Atomindustrie befindet sich im Niedergang. Sich als eine CO2-freie Energiequelle darzustellen, sich Umweltthemen zu bedienen und damit in die Debatte der globalen Erwärmung einzusteigen ist nun ihre letzte Hoffnung. Das erklärt der World Information Service on Energy (WISE) in Amsterdam jetzt im Rahmen einer Kampagne "Gegen Atomkraft als Lösung des Treibhauseffekts". Im November 2000, während des 6. Treffens der Teilnehmer des Klima-Protokolls von Kyoto (COP6) in Den Haag werde entschieden, ob Atomkraft bei der Bekämpfung des Treibhauseffekts im sogenannten "Kyoto Protocol Clean Development Mechanism - CDM" eine Rolle spielen soll.

Stx322-323.2000.7.1
(1 Seite)

Kohlendioxid-Emissionen

Vorbild Dänemark. 1987 betrugen die spezifischen Kohlendioxid-Emissionen pro Kopf der Bevölkerung in Dänemark und Westdeutschland nach einer Studie des Darmstädter Instituts Wohnen und Umwelt etwa 11,5 Tonnen, in Dänemark jedoch ohne Atomkraft, die in Deutschland zu über 30 Prozent zur Stromproduktion beiträgt.

Stx152-153.1993.8.1
(1 Seite)

Ökosozialprodukt

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Öko-sozialprodukt

Statistisches Bundesamt will die Umwelt bewerten . Im Frühsommer 1990 soll ein Modell für eine "umweltökonomische Gesamtrechnung" vorgestellt werden. Das erklärte 1989 der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Egon Hölder.

Stx66-67.1989.9,10.2
(2 Seiten)

Stromerzeugung, Energienetze

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Stromerzeugung

Höchste Subventionen für Atomstrom. Großbritannien schloß Atombündnis mit China. 2023, ein Jahr nachdem das letzte deutsche Atomkraftwerk abgeschaltet worden ist, soll nach dem Willen der konservativen britischen Regierung unter Premierminister David Cameron auf dem Gelände des bestehenden Kraftwerks Hinkley Point in der Grafschaft Somerset, rund 200 Kilometer westlich von London, der erste von zwei neuen Reaktorblöcken in Betrieb gehen. Gebaut werden soll unter Führung des staatlichen französischen Atomkonzerns EdF und unter Beteiligung der chinesischen Staatskonzerne China General Nuclear Corporation (CGN) und China National Nuclear Corporation (CNNC), nachdem die deutschen Konzerne Eon und RWE eine Beteiligung abgesagt hatten. EdF und die britische Regierung gaben am 21. Oktober 2013 eine entsprechende Absichts-erklärung bekannt. Den Investoren bot die britische Regierung demnach für 35 Jahre nach Inbetriebnahme einen garantierten Abnahmepreis von 92,50 Pfund (109 Euro) plus Inflationszuschlag je Megawattstunde Atomstrom, was etwa dem Doppelten des heutigen Strompreises entspricht.

Stx644-645.2013.10-11.2 (2 Seiten)

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Energienetze

Energiepolitik: Erfolgreicher Volksentscheid in Hamburg. Eine Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger hat am 22. September 2013 in einem Volksentscheid für eine vollständige Rückführung des Strom-, Gas- und Fernwärmenetzes in die öffentliche Hand gestimmt. Die bisherigen Versorger Vattenfall und E.on sind damit abgewählt, freut sich. Robin Wood über diesen Erfolg des Bündnisses „Unser Hamburg – Unser Netz“. Der gewonnene Volksentscheid sei ein Meilenstein in einem jahrelangen Kampf gegen die Blockade der Energiewende durch die Kohle- und Atomkonzerne Vattenfall und E.on in Hamburg. Das Bündnis, zu dessen Mitgründern Robin Wood zählt, habe mit kleinem Budget, viel Herzblut und professioneller Arbeit mehr Menschen überzeugt, als die millionenschwere Angstkampagne, die SPD, CDU und FDP mit Energiekonzernen und Wirtschaftsverbänden geführt haben.

Der Erfolg des Volksentscheids in Hamburg stärkt auch die bundesweite Bewegung für eine Energiewende in Bürgerhand. Mehr als 70 Kommunen haben bereits Stadtwerke gegründet. In Berlin wird am 3. November 2013 ebenfalls in einem Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Energienetze abgestimmt.

Stx642-643.2013.12.1 (1 Seite)

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Stromerzeugung

Ab 5. Mai 2012 funktioniert Japan ohne Atomstrom. Seit dem 19. März 2012 erzeugt in Japan nur noch ein Atomkraftwerk (AKW) Strom. Die Fukushima-Betreibergesellschaft Tepco betreibt noch das AKW Kashiwazak-Kariwa in Niigata, in dem jetzt der Block 6 zur regulären Wartung heruntergefahren wurde. Damit läuft keines der AKW von Tepco mehr. Es ist geplant, am 5. Mai 2012 das letzte noch in Betrieb befindliche japanische AKW Tomari auf der nördlichen Insel Hokkaido zu Wartungsarbeiten herunterzufahren. Dann läuft in Japan bis auf weiteres kein einziges AKW mehr. Im Herbst 2011 wurde vor Flächenabschaltungen im Winter gewarnt, jetzt gibt es Warnungen vor schweren Stromversorgungsengpässen im Sommer. Bisher hat es trotz des Ausfalls von 53 von 54 AKW-Blöcken aber noch keine ernsthaften Engpässe gegeben.

Stx606-607.2012.14-15.2 (2 Seiten)

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Stromerzeugung

Kernfusionsenergie: Der gefährliche Weg zu einem fragwürdigen Ziel. Die Fragen der zukünftigen Energieversorgung sind auf Grund der zahlreichen Einflüsse und unterschiedlichen Interessen schwer durchschaubar geworden. Daraus folgt aber eine besondere Verantwortung der Wissenschaftler, die Zusammenhänge durchschaubar zu machen – also aufzuklären. Bei allen Schwierigkeiten dieses Vorhabens sollten bei derartigen prognostischen Betrachtungen doch einige „Leitplanken“ beachtet werden. Der Autor untersucht einige Argumente derer, die Kernfusionskraftwerke als realisier- und wünschbar darstellen, und füllt Lücken auf, die sie in ihren Darlegungen bewußt oder unbewußt immer wieder offen lassen. Von Gert Blumenthal

Stx530-531.2009.1-7.7 (7 Seiten)

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Stromerzeugung

Weniger Atom-Strom erzeugt. Die deutschen Atomkraftwerke haben im Jahr 2007 so wenig Strom geliefert wie seit 16 Jahren nicht mehr. Die 17 Atommeiler hätten zusammen lediglich 140,5 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. 2006 waren noch 167,4 Milliarden Kilowattstunden Atomstrom ins Netz gegangen und 1991 waren es 147,4 Milliarden Kilowattstunden.

Stx516-517.2008.7.1
(1 Seite)

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Stromerzeugung

Atomausstieg : UBA: Eine „Stromlücke“ ist nicht zu erwarten. Der bis zum Jahr 2020 vorgesehene Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie gefährdet nicht die Versorgung Deutschlands mit Strom. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Kurz-Studie „Atomausstieg und Versorgungssicherheit“ des Umweltbundesamtes (UBA). Presseschlagzeilen der vergangenen Wochen hatten das Bild von Stromengpässen in Deutschland spätestens ab dem Jahr 2012 gezeichnet, sollte es beim beschlossenen Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft bleiben. Das UBA widerspricht dem auf Basis eigener Berechnungen.

Stx512-513.2008.8.1

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Stromerzeugung

Wer nicht hören will muß fühlen: Aktionsbündnis ruft zu massenhaftem Vattenfall-Ausstieg auf. Nach dem erneuten Antrag auf Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Brunsbüttel fordert die Initiative „Atomausstieg-selber-machen“ Vattenfall-Kunden auf, die in den vergangenen Wochen eingesetzte Fluchtbewegung weg vom schwedischen Atom- und Braunkohlekonzern hin zu Ökostromunternehmen zu verstärken. Eine Woche vor dem 1. Juli 2007, dem Stichtag für kräftige Strompreiserhöhungen, provozierte der Vattenfall-Konzern seine Kunden schon wieder: Mit einem weiteren Antrag auf Laufzeit-Verlängerung des über 30 Jahre alten Atomkraftwerks Brunsbüttel will der Konzern das im Atomkonsens vereinbarte Aus für einen der unsichersten Reaktoren in Deutschland doch noch verhindern. Der am 4. Juni-Wochenende bekannt gewordene Antrag zur Übertragung von 15 Milliarden Kilowattstunden vom AKW Krümmel auf das AKW Brunsbüttel, würde erneut den Sinn der Übertragungsregel im Atomausstiegsgesetz ad absurdum führen. Inzwischen sind, am 28. Juni 2007, eine Woche nach Bekanntwerden des Antrags auf Strommengenübertragung, zuerst im AKW Brunsbüttel und danach auch im AKW Krümmel Brände ausgebrochenen, die die Abschaltung beider AKWs zur Folge hatten. Informationen zum Stromwechsel finden sich im Internet unter www.atomausstieg-selber-machen.de und unter der Hotline: 0800 762 68 52 (werktags von 9-17 Uhr).

Stx492-493.2007.7,8.2
(2 Seiten)

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Stromerzeugung

Atomstrom ist weder billig noch gut für das Klima. Öko-Institut und Bundesumweltminister: Atomkraft ist alles andere als CO2-frei. Strom und Wärme mit modernen Blockheizkraftwerken zu produzieren ist preiswerter und besser für das Klima als eine Energieversorgung mit Atomstrom. Das zeigen neue Berechnungen, die das Öko-Institut in Darmstadt im März 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums angestellt hat. „Atomstrom ist keineswegs CO2-frei, wie von Befürwortern gerne behauptet wird. Denn bei der Urangewinnung werden zum Teil erhebliche Treibhausgasmengen freigesetzt, die weit über denen der erneuerbaren Energien wie Windkraft, Wasserkraft oder Biogas liegen. Auch ein Blockheizkraftwerk auf Erdgas-Basis kann demnach mit der CO2-Bilanz von Atomstrom locker mithalten.

Stx490-491.2007.5.1
(1 Seite)

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Stromerzeugung

Kriege und Klima stellen konventionelle Energieversorgung in Frage. Keine Versorgungssicherheit durch Atomkraftwerke. Kriege und Klima stellen die konventionelle Energieversorgung in Frage. Die Preise für Atom- und Kohlestrom explodieren. Die Hitzewelle hat die besonders auf Atomkraft setzende französische Stromversorgung in eine Krise gestürzt.

Stx470-471.2006.11-12.2
(2 Seiten)

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Stromerzeugung

Fragwürdige Statistiken. Kritik an den Zahlen der Internationalen Energieagentur IEA. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch ist im Jahr 2004 um fast ein Fünftel auf 9,3 Prozent gegenüber 7,9 Prozent im Vorjahr angewachsen. Auch bezogen auf den gesamten Energieverbrauch ist der Anteil der erneuerbaren Energien von 3,1 auf 3,6 Prozent gestiegen. Eine besonders dynamische Entwicklung hat es bei den Solarstromanlagen gegeben. Mit einem Zubau von 300 Megawatt sind nun insgesamt 700 Megawatt photovoltaische Spitzenleistung in Deutschland installiert. Damit hat es Deutschland im Jahr 2004 sogar zum Solarweltmeister geschafft, noch vor dem Konkurrenten Japan. Wichtigster Energieträger blieben indes die Mineralöle mit 36 Prozent.

Stx436-437.2005.6.1
(1 Seite)

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Stromerzeugung

Atomwirtschaft: Deutsche Atomkraftwerke melden Rekordergebnis. Die Atomkraftwerke in Deutschland haben nach Auskunft des Deutschen Atomforums im Jahr 1999 ein Rekordergebnis in der Stromerzeugung erzielt: Sie lieferten 169,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) gegenüber 161,7 im Jahr 1998. In der internationalen Bilanz belegten unter den zehn leistungsstärksten Atomkraftwerken insgesamt sieben deutsche Reaktoren die Plätze eins bis vier sowie die Plätze sechs, sieben und acht. Damit sei nach den politisch bedingten Stillstandszeiten im Jahr 1998 das bisher beste Jahresergebnis von 1997 mit 170,4 Milliarden kWh knapp nicht erreicht worden, teilte Clemens Range vom Deutschen Atomforum in einer Pressemitteilung vom 23. Februar mit. Der Absatz des Atomstroms weise somit einen deutlichen Zuwachs aus - und dies, obwohl zwischenzeitlich ein starker Preiswettbewerb entstanden sei. Mit einem Kommentar von Bettina Dannheim.

Stx316-317.2000.5.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Keramik als Hoffnungsträger künftiger Stromerzeugung . Die Optimierung der bestehenden Kraftwerkskonzepte ist zwingend erforderlich. Dies gelänge etwa durch höhere Gasturbineneintrittstemperaturen, bei denen konventionelle Werkstoffe jedoch an ihre Grenzen stoßen. Nicht jedoch Keramik. Deshalb arbeiten Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen an keramischen Wärmetauschern, die den Anlagenwirkungsgrad bestehender Kohlekraftwerke verbessern und die Kohlendioxidemissionen deutlich reduzieren können.

Stx306-307.1999.7,8.2 (Kurzmeldung, 2 Seiten)

Stromerzeugung

Strom aus Wasserkraft und Blockheizkraftwerken. "Watt Ihr Spart" - bundesweiter Stromverkauf aus Schönau im Schwarzwald.

Stx304-305.1999.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)

Stromerzeugung

Elektrizitätswerke Schönau GmbH: "Watt Ihr Volt". Invest-Strom für eine atomfreie Zukunft. Seit Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsrechts am 29. April 1998 kommen konventionelle Energieversorger vermehrt mit Öko-Strom-Angeboten auf den Markt Der kleine Betreiber dezentraler Energieerzeugungsanlagen wird dadurch nicht gestärkt.

Stx276-277.1998.9.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Moderne Energieversorgung: Kampagne der Stiftung Neue Energie und der Netzkauf Schönau zur Übernahme des Schönauer Stromnetzes. Die Einwohner der Stadt Schönau im Schwarzwald haben am 10. März 1996 durch einen Bürgerentscheid beschlossen, nicht mehr durch einen regionalen Energieversorger mit Atomkraftwerksbeteiligung versorgt zu werden, sondern durch ein von Bürgern ihrer Stadt neu gegründetes Elektrizitätswerk.

Stx239.1996-97.8.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Die Folgen von Tschernobyl. Im Energiebereich der ehemaligen Sowjetunion haben sich die alten Strukturen erhalten und die Nomenklatura hat sich erfolgreich auf die neuen marktwirtschaftlichen Bedingungen eingestellt. Im Energiesektor existiert die Sowjetunion fort. Das erklärt Viktor Jaroschenko, Chefredakteur der Moskauer Umweltzeitschrift "Evrazija" in einem Beitrag des 1994 erschienenen Buches "Die Folgen von Tschernobyl - Herauforderungen und Auswege" aus der Schriftenreihe Arnoldshainer Texte der Evangelischen Akademie Arnoldshain. Buchbesprechung.

Stx186-187.1994.9.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Aachen: Zwei Mark Vergütung pro Kilowattstunde für privaten Solarstrom. Eine kostendeckende Vergütung für privat erzeugten und ins Netz eingespeisten Strom aus alternativen Energiequellen zahlt die Stadt Aachen ihren Bürgern seit 1993 nach einem Beschluß des Stadtrates vom September 1992.

Stx146-147.1993.8.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Der Stromverbrauch stagniert. 60 Prozent Atomstrom in Bayern. Erstmals seit zehn Jahren nahm der Stromverbrauch 1992 nicht mehr zu.

Stx144-145.1993.10.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Stromkosten im EG-Vergleich: Atomstrom treibt die Kosten hoch. Die zwölf EG-Staaten erzeugten 1990 netto circa 1700 Milliarden Kilowattstunden Strom. Frankreich und die alte Bundesrepublik Deutschland lieferten hiervon mit nahezu gleichen Anteilen die Hälfte. An der gesamten Stromerzeugung waren die fossilen Brennstoffe mit 56 Prozent, die Kernkraft mit 36 Prozent und die anderen Antriebsarten mit 8 Prozent beteiligt. Ein Bericht von Bernd Lehmann.

Stx136-137.1992.6.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

13 Prozent Atomstrom in der ehemaligen Sowjetunion . Trotz erheblicher Produktions- und Transportschwierigkeiten und entsprechender Versorgungsprobleme gehört die ehemalige Sowjetunion zu den Ländern mit den größten Energie-Rohstoffquellen. Ein Bericht von Bernd Lehmann.

Stx126-127.1992.6,7.2
(2 Seiten)

Stromerzeugung

Österreich importiert Strom aus der Ukraine . Die Österreichische Elektrizitätswirtschaft AG paraphierte 1992 ein auf 15 Jahre angelegtes Kompensationsgeschäft über insgesamt 10,8 Milliarden Kilowattstunden elektrische Energie mit der Interenergo in Kiew.

Stx126-127.1992.7.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Eurasischer Energieverbund mit dem RWE-Konzern . Anfang März 1992 vereinbarte der in Essen ansässige RWE-Konzern mit dem Ministerium für Brennstoffe und Energie der russischen Föderation (Minotopenergo) und dem staatlichen Moskauer Energieversorgungsunternehmen (Mosenergo) eine engere Zusammenarbeit.

Stx126-127.1992.7,8.2
(2 Seiten)

Stromerzeugung

Großbritannien: Briten zahlen Atom-Zuschlag. Die britischen Stromverbraucher müssen nach der Privatisierung der Elektrizitätswirtschaft einen Atom-Zuschlag von rund zehn Prozent auf ihre Rechnungen zahlen. Damit soll die Differenz der relativ teuren Stromerzeugung durch Kernkraftwerke und der günstigeren Energiegewinnung in konventionellen Anlagen ausgeglichen werden.

Stx74-75.1990.8.1
 (Kurzmeldung, 1 Seite)

Stromerzeugung

Weltbank: "Gas- statt Atomkraftwerke für die Dritte Welt". Der steigende Energiebedarf der Entwicklungsländer kann nur dann wirtschaftlich und umweltverträglich gedeckt werden, wenn die bisherigen immensen Verluste bei der Stromgewinnung und -nutzung in diesen Ländern vermindert werden. Der Strategie der "Effizienzverbesserung" geben die Experten des Energieberatungsbüros "Esmap" von Weltbank und UN deshalb den Vorzug vor einem Ausbau der Atomkraft. Das erklärte der Weltbankdirektor für Industrie und Energie, Anthony Churchill, am Rande einer Esmap-Tagung 1989 in Paris.

Stx70-71.1989.10.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Berlin: "Stromverbund Ja - aber anders". Im März 1988 wurde zwischen den Elektrizitätsversorgungsunternehmen Preussen Elektra (BRD), Intrac (DDR) und der Berliner BEWAG ein Stromlieferungsvertrag abgeschlossen. Bei diesem Dreiecksgeschäft kann Preussen Elektra ihre Kernkraftwerke besser auslasten. Dafür ist im Herbst 1989 von der Bundesrepublik bereits bis Magdeburg eine Stromtrasse gebaut worden, die als 380-Kilovolt-Leitung weiter bis nach West-Berlin geführt werden soll. Dagegen organisierte sich jedoch Widerstand, der bereits zu Schwierigkeiten zwischen SPD und Alternativer Liste (AL) in der Koalition der Stadtregierung und zu Auseinandersetzungen innerhalb der AL geführt hat.

Stx66-67.1989.8.1
(1 Seite)

Stromerzeugung

Studie Energie und Umwelt aus der DDR: Mit Braunkohle und Kernkraft in die Krise. Die auf Braunkohle und Kernenergie orientierte Energiewirtschaft der DDR belastet in einem so hohen Maße Umwelt, Gesundheit und soziale Beziehungen der Menschen, daß eine Überprüfung der zentral strukturierten Energieversorgung und eine Umorientierung im Umgang mit Energie dringend erforderlich ist. Die DDR trägt schwere Verantwortung für die Schwefeldioxid-Belastung Europas. Jedoch: Die zur Umorientierung erforderlichen beträchtlichen finanziellen Mittel aufzubringen, ist volkswirtschaftlich schwer möglich. Zu diesem Ergebnis kommt der Unterausschuß "Energie" des Ausschusses "Kirche und Gesellschaft" in einer im Auftrag der Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen der DDR erarbeiteten Studie "Energie und Umwelt" (USB-Nr. 146/89). Die Studie wurde im Dezember 1988 mit der Losung "Kehret um und glaubt an das Evangelium" abgeschlossen und 1989 vom Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR veröffentlicht.

Stx64-65.1989.2-4,7-9.6
(6 Seiten)

Stromerzeugung

1988 1,3 Prozent weniger Strom verbraucht . Der Stromverbrauch der privaten Haushalte ist 1988 erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik zurückgegangen.

Stx58-59.1989.10.1 (Kurzmeldung,
1 Seite)

Stromerzeugung

Sowjetunion: Erfolgreich gegen Atomkraft. Der Bau eines Atomkraftwerkes in der sowjetischen Stadt Krasnodar ist wegen Widerstands der Bevölkerung gestoppt worden. Die Zeitung "Komsomolskaja Prawda" berichtete Anfang 1988, eine unverantwortliche Kampagne örtlicher Stellen nach dem Unfall von Tschernobyl habe die Einwohner der Stadt nördlich des Schwarzen Meeres verunsichert. Jetzt werde an gleicher Stelle ein Wasserkraftwerk errichtet.

Stx26.1988.6.1
(Kurzmeldung,
1 Seite)

Stromerzeugung

Schleswig-Holstein: Wirtschaftlich interessante erneuerbare Energie. Bereits 1989 sollen sich, wenn alles planmäßig verläuft, die ersten Windmühlen im Marschland drehen. Der Leitende Verwaltungsdirektor des Kreises Dithmarschen im westlichen Holstein, Jörn Cornelius, betonte speziell der Wirtschaftlichkeit, als er die entsprechenden Pläne der Stadt Heide erläuterte.

Stx26.1988.6.1
(Kurzmeldung,
1 Seite)

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Strahlentelex
ISSN 09314288
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